Pressemitteilungen

Mit den Ranger*innen im Nationalpark: geführte Wildnis-Touren

Wo Natur sich selbst überlassen bleibt, entsteht Wildnis: unberührt, einzigartig und dynamisch. Ein Raum, in dem die Natur ihren eigenen Rhythmus finden kann und Prozesse ungesteuert, ungehindert und unvorhersehbar ablaufen können.

Das Weltnaturerbe Wattenmeer feiert seinen 17. Geburtstag

Neben dem 40-jährigen Bestehen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer wird in diesem Jahr – wie auch jedes Jahr – die Anerkennung des Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe vom 26. Juni 2009 gefeiert.

Warum auf Juist nun Besucher*innen gezählt werden

Wer in letzter Zeit aufmerksam über die Insel spaziert ist, hat sie vielleicht schon entdeckt: Im Westen der Insel Richtung Billriff sowie im Osten der Insel bei der Schutzhütte Kalfamer stehen seit Kurzem drei Personenzählgeräte.

Störungen können Heuler mutterlos machen

In den drei Wattenmeer-Nationalparken beginnt die Zeit des Nachwuchses bei den Seehunden. Die Hauptgeburtszeit liegt zwischen Anfang Juni und Mitte Juli. Jedes Jahr werden im deutschen Wattenmeer mehr als 7.000 Seehunde geboren. Einige hundert Jungtiere werden mutterlos aufgefunden und in den Seehundstationen Friedrichskoog und Norddeich aufgezogen, bevor sie wieder ausgewildert werden.

Ein junger Seehund mit silbernen Fell und großen Augen schaut ins Bild.

Kegelrobben – eine Erfolgsgeschichte des Natur- und Artenschutzes

Die Kegelrobbe, das größte Raubtier in Mitteleuropa, ist zurück im niedersächsischen Wattenmeer – und die Population steigt immer mehr an. Jetzt haben die Kegelrobben an der Küste weiteren Zuwachs bekommen: Am heutigen Samstag wurden im Beisein von Umweltminister Christian Meyer zwei in der Seehundstation Norddeich aufgezogene Kegelrobben am Strand der Insel Juist in ihren natürlichen Lebensraum entlassen.

Pflegeeinsatz in den Bantjedünen auf Borkum

25 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren aus Luxemburg haben tatkräftig zur Erhaltung der einzigartigen Dünenlandschaft auf Borkum beigetragen. Im Rahmen eines Praktikums zur Meeresökologie, das fester Bestandteil des Biologieunterrichts am Lycée Josy Barthel Mamer ist, stand am 7. Mai ein Pflegeeinsatz in den Bantjedünen auf dem Programm.

Cranberries in den Dünen

Die Küstenseeschwalbe – Weltenbummlerin zwischen den Polen

Ein wissenschaftliches Symposium brachte 70 Fachleute aus Vogelforschung, Naturschutz und Umweltbildung zusammen, um sich eingehend mit der Biologie und Bestandssituation des Titelvogels der diesjährigen 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu befassen.

Nationalpark-Partner für Qualitätsstandards im nachhaltigen Tourismus

Das Nationalpark-Partnernetzwerk der schleswig-holsteinischen Wattenmeerregion setzt sich für einen zukunftsfähigen Tourismus an der Westküste ein – im Einklang mit den Anforderungen eines international bedeutenden Naturraums. Im Rahmen einer Klausurtagung befasste sich der Vergaberat mit der qualitativen Weiterentwicklung des Netzwerks.

Goldschmidt eröffnet Ringelganstage

Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt hat heute auf Hallig Hooge die 27. Ringelganstage eröffnet. Mit der Veranstaltungsreihe wird bis zum 10. Mai der Besuch der Ringelgänse im Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen gefeiert.

Warm angezogene Gruppe hört Ranger und Jordsand-Person zu. Im Vordergrund ein Spektiv.

Programm der 18. Zugvogeltage ist online

Für 12 Millionen Zugvögel ist das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer jedes Jahr ein wichtiger Ort, um zu rasten und ihre Energiereserven mit Nahrung neu aufzutanken. Für viele dieser Vögel ist es der einzige Zwischenstopp auf ihrer langen Reise zwischen ihren Brut- und Überwinterungsgebieten, die teilweise in Westafrika oder noch weiter südlich liegen. Seine Bedeutung für die Zugvögel ist einer der Gründe, weshalb das gesamte Wattenmeer als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet ist.

Küstenseeschwalbe im Flug