Monitoring

Die dauerhafte Umweltbeobachtung (Monitoring) ist eine wichtige, gesetzliche Aufgabe der Nationalparkverwaltungen. Das gesamte Monitoringprogramm im Wattenmeer umfasst zahlreiche physikalische, chemische, biologische und sozioökonomische Einzelparameter, die laufend ermittelt und dokumentiert werden.

 Im gesamten Wattenmeer werden dazu Muschelbänke begangen, Vögel gezählt, Schadstoffe gemessen, Pflanzen bestimmt und die Lebewesen im Unterwasserbereich erfasst. Dabei dienen die erhobenen Daten vielen verschiedenen Zwecken. Im Mittelpunkt steht vor allem der Schutz des Wattenmeeres und seiner Lebewesen. Darüber hinaus ist die Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren und die zahlreichen Berichtspflichten hinsuíchtlich der europäischen Naturschutzrichtlinien und anderer internationaler Konventionen müssen erfüllt werden.

Als trilaterales Monitoring- und Bewertungsprogramm (TMAP) dienen sie nicht zuletzt auch dazu, gemeinsam mit niederländischen und dänischen Daten den Zustand des gesamten Weltnaturerbes Wattenmeer zu beurteilen. Regelmäßig geben die Wattenmeeranrainerstaaten gemeinsame Qualitätszustandsberichte heraus.