Düne

Düne im Nationalpark Wattenmeer

Düne im Nationalpark Wattenmeer    | © Foto: Martin Stock

Sandstrand und Dünen kennzeichnen die Ostfriesischen Inseln (Niedersachsen) und Geestinseln Sylt und Amrum und den Westen der Halbinsel Eiderstedt (Schleswig-Holstein).

Die Brandung spült den Sand vom Meeresboden an den Strand, der Westwind trocknet die Körner und bläst sie zu Haufen zusammen.

Pflanzen wie Strandquecke und Meersenf siedeln sich an, ihre Wurzeln halten den lockeren Sand fest, ihre Blätter fangen neuen ein: Die Primärdüne entsteht und wächst zur hohen und steilen Sekundär- oder Weißdüne. Strandhafer gedeiht und befestigt den Sand mit seinen langen und verzweigten Wurzeln.

Landeinwärts, wo kein frischer Sand mehr eingeblasen wird, reift die Düne zur Grau- oder Tertiärdüne und schließlich zur Braundüne mit einer artenreichen Vegetation aus Pflanzen, die nährstoffarme Böden bevorzugen. In den Dünentälern entstehen Tümpel und vermoorte Stellen, die als Feuchtbiotope bedeutend sind.