65 Beiträge der Kategorie "Lebensräume"

Miesmuscheln als Ökosystem-Ingenieure

Mit ihrem „Superkleber“ können Miesmuscheln einen neuen Lebensraum bilden. Sie wachsen zu großen Muschelbänken zusammen – doch dass sie im ständig überfluteten Bereich des Wattenmeers wertvolle Riffe bilden, ist äußerst selten geworden. Dazu brauchen sie einen ungestörten Meeresboden.

Blau-graue Miesmuscheln dicht an dicht - zum Teil sind Klebefäden zwischen ihnen sichtbar.

Seegraswiesen

Im Gezeitenbereich von Nordfriesland befindet sich mit etwa 16.000 ha das größte zusammenhängende Seegrasvorkommen Europas. Da dieser Lebensraum vielen Arten Lebensraum, Nahrung, Versteck und Laichmöglichkeiten bietet, kommt ihm für die Biodiversität im Wattenmeer eine Schlüsselfunktion zu.

Luftbild aus dem Flugzeug von einer Salzwiese, in die unzählige Prielarme und -Verästelungen hineinragen.

KlimaSalzwiese: Welche Bedeutung hat die naturnahe Entwicklung von Salzwiesen für den natürlichen Klimaschutz?

Im ANK-Verbundprojekt KlimaSalzwiese ermitteln Forschende mithilfe spezieller Mess-Stationen in ausgewählten Salzwiesen im Hamburgischen Wattenmeer ihr Wissen über diesen Lebensraum als Kohlenstoff-Speicher.

Eine lila blühende salzwiese bei Sonnenschein.

EKOWA-Projekt: Inwiefern ist das Wattenmeer ein Kohlenstoff-Safe?

Im Verbundprojekt „Ermittlung von Kohlenstoff-Festlegungs-Potenzialen im Wattenmeer“ (EKOWA) verbessern Forschende mithilfe spezieller Mess-Stationen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer ihr Wissen über diesen Raum als Kohlenstoff-Speicher.

Spiegelglattes Meer, aus dem inselartig Gras hervorschaut.

Ein Funke genügt

Knapp fünf Hektar Salzwiese zwischen Böhler Strand und Südstrand in St. Peter-Ording standen am Dienstagnachmittag in Flammen. Das betrifft neben den Pflanzen insbesondere brütende Vögel, Insekten und andere kleine Lebewesen. Gäste des Nationalparks sollten sich der Brandgefahr in diesem besonderen Lebensraum bewusst sein.

Eine schwarz verkohlte Fläche, eingerahmt von grüner Wiese und Büschen.

Projektabschluss: SediEms

Im vergangenen Jahr wurde das innerhalb des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) geförderte interdisziplinäre Forschungsprojekt SediEms erfolgreich abgeschlossen.

Forschende auf einer Austernbank im Watt

Wattenmeer erleben – Sicher im Watt

11.434 Quadratkilometer Fläche umfasst das Weltnaturerbe Wattenmeer 10.000 Tier- und Pflanzenarten sind im und am Wattenmeer heimisch 10.000.000 Zugvögel nutzen jährlich das Wattenmeer als “Tankstelle” Auf dem Meeresboden laufen zu können, hat seine ganz eigene Magie. Joke Pouliart, Wattführer Unser UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer Bereits seit 2009 ist das Wattenmeer der Nordsee ein anerkanntes UNESCO-Weltnaturerbe, welches […]

Themenjahr 2024

Zum Nationalpark Wattenmeer gehört neben Watt, Salzwiesen und Dünen auch viel Meer – und damit faszinierendes, den meisten unbekanntes Leben unter Wasser. Was dort im Verborgenen passiert und wer dort lebt, dem ging das Nationalpark-Themenjahr „Vielfalt unter Wasser“ auf den Grund.

Seenelken sowie weitere Pflanzen und Tiere unter Wasser in der Dunkelheit.

Gezeiten in der Nordsee

Tide – Ebbe & Flut in der Nordsee Eigentlich ist das Wasser im Wattenmeer und der Nordsee immer in Bewegung. Nur wenige Sekunden kommt es zu Ruhe. Bei Hochwasser und Niedrigwasser steht es für einen Moment still. Ein Beispiel: Bei Niedrigwasser ist der Wasserstand im Watt an diesem Strandabschnitt am niedrigsten. Für wenige Sekunden steht […]

Langwarder Groden: Naturwunder und Vorzeigeprojekt

Bei der diesjährigen Publikumswahl der Heinz Sielmann Stiftung und des Deutschen Wanderverbandes wurde der Langwarder Groden zum „Naturwunder des Jahres 2024“ gewählt. Mit der Renaturierung begann dort vor 10 Jahren ein dynamischer Entwicklungsprozess, der sich auf barrierenfreien Zugängen fortlaufend verfolgen lässt.

Wattflächen im Langwarder Groden