Wie wirken sich der Klimawandel oder eingewanderte Arten auf das Wattenmeer und die angrenzende Nordsee aus? Diese Frage steht im Zentrum des wissenschaftlichen Projektes "iSeal".
20 Beiträge der Kategorie "Laufend"
HUSAWA-Projekt: Dem Hummer auf der Spur
Der Europäische Hummer, der größte heimische Krebs in der Nordsee, wird in der Roten Liste für Deutschland als „stark gefährdet“ geführt. Überfischung, Meeresverschmutzung und Zerstörung des natürlichen Lebensraumes haben zu drastischen Einbrüchen des Bestandes geführt. Vor diesem Hintergrund steht das seit Anfang des Jahres laufende und von der Nationalparkverwaltung koordinierte Projekt HUSAWA, in dessen Rahmen kürzlich eine erste Erfassungsaktion gestartet wurde.
Probenahme vom Schiff aus
Hinein in den Nationalpark und das angrenzende Küstenmeer Schleswig-Holsteins ging es kürzlich bei der ersten schiffsgestützten Probenahme-Kampagne des Jahres. Ulrike Schückel war dabei und berichtet.
Tracking per GPS
Säbelschnäbler gehören zu den wichtigsten Brutvögeln im Wattenmeer – und zu den Arten, deren Bestand seit den 1990er Jahren stark zurückgegangen ist. Im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer wurde jetzt ein wissenschaftliches Gemeinschaftsvorhaben gestartet, bei dem mithilfe der GPS-Telemetrie die Bewegungsmuster der Tiere sowohl im Brutgebiet als auch auf dem Zugweg erforscht werden.
Drei Fragen an Dominic Cimiotti
... zur Forschung des MOIN zum Austernfischer im Wattenmeer.
Citizen Science im Langwarder Groden
Mit dem Forschungsprojekt „Gute Küste Niedersachsen“ im Langwarder Groden sollen Handlungsempfehlungen für einen ökosystemstärkenden Küstenschutz entwickelt werden. Gäste und Einheimische sind eingeladen, die Forschenden mit Smartphone-Fotos zu unterstützen, die die Entwicklung dort dokumentieren.
Mesokosmen des AWI auf Sylt
Mit Sediment und Wattorganismen bestückte Tanks – sogenannte Mesokosmen – an der Wattenmeerstation des AWI auf Sylt. © Esther Horvath / AWI-Pressestelle
Muschelbankmonitoring für eine nachhaltige Fischerei
Gefördert aus Mitteln des Europäischen Meeres-und Fischereifonds (EMFF), Laufzeit: Januar 2019 – März 2023
Strategie zum ökologischen Sedimentmanagement
Im Januar 2019 ist ein Forschungsprojekt zum ökologischen Sedimentmanagement an der Ems angelaufen. Die fortlaufenden Baggerungen und Verklappungen von Sedimenten zur Unterhaltung der Fahrrinnen und Häfen stehen im Verdacht, in der Außenems zu einer Veränderung der natürlichen Sedimentdynamik geführt zu haben und dadurch die Seegras- und Muschelvorkommen im Nationalpark Wattenmeer zu beeinflussen.
FishNet
Fische sind ein integraler Bestandteil des Ökosystems und übertragen Energie „top-down“ und „bottom-up“ durch das Nahrungsnetz. Ein grundlegendes Verständnis der essentiellen Prozesse und Funktionswege fehlt, was einen effektiven und effizienten Fischartenschutz erschwert. Im Projekt „FishNet“ sollen Nahrungsnetzbeziehungen in der Nordsee unter Berücksichtigung der Fisch-Funktionsgruppe verbessert, weiterentwickelt und bewertet werden.









