Robben und Co. melden - Expert*in werden - Infos finden
Heuler in Sicht? Wal gestrandet? Mit der Robben.App (auf Deutsch und Englisch) kannst du einfach, schnell und präzise einen Meeressäugerfund in Schleswig-Holstein melden. So unterstützt du die Arbeit der Seehundjäger*innen. Außerdem erfährst du hier alles über Robben und Wale und findest das nächste Infozentrum.
Mit der Robben.App kannst du den Seehundjäger*innen dabei helfen dafür zu sorgen, dass die Robben und Wale bei uns an der Küste gut leben können. Wenn du ein Tier findest, von dem du glaubst, dass es Hilfe braucht, meldest du es mit deiner Robben.App gleich an die Seehundjäger*innen. So kannst du sicher sein, dass diese Expert*innen direkt alle Infos haben, die sie brauchen, um die Fundstelle schnell zu finden und das Tier zu erkennen.
Fakten in Texten, Videos und Audios
Werde Expert*in für heimische Robben und Wale. In der Robben.App lernst du viel über diese Meeressäuger, die an den Küsten Schleswig-Holsteins zuhause sind. Du kannst hören wie ein Robbenkind seine Mutter ruft, und beobachten, wie eine Schweinswalmutter mit ihrem Baby durch die Ostsee streift. Du erfährst, warum die Seehundjäger*innen so gute Robben- und Walschützer*innen sind und wie sie sich auf diese Aufgabe vorbereiten.
Wegfinder zu mehr Infos
Im Nationalpark Wattenmeer an der Nordsee und an den Ostseeküsten gibt es viele Naturschutz-Informationszentren. Dort findest du vielfältig gestaltete, sehr interessante Ausstellungen, in denen du noch mehr über die Tiere an den Küsten, den Schutz ihres Lebensraums und die Arbeit für den Naturschutz am und im Meer lernen kannst. Die Robben.App zeigt dir, wo in der Nähe deines Standortes Infozentren zu besuchen sind, und sie weist dir den besten Weg dorthin.
An den Küsten Schleswig-Holsteins werden jedes Jahr viele kranke und auch tote Robben und Wale entdeckt. Die Finder*innen melden sie häufig an die Polizei, die Seehundjäger*innen und an die Seehundstation Friedrichskoog. Oft ist jedoch nicht sicher, ob eine Robbe wirklich Hilfe benötigt, da dies nur die fachkundigen Seehundjäger*innen entscheiden können. Diese Expert*innen kennen sich sehr gut aus und wissen genau, wie man sich den Tieren nähert und wie ihnen am besten geholfen werden kann. Und auch um die toten Tiere kümmern sich die Seehundjäger*innen. Einige der Totfunde werden später untersucht, damit die Fachleute wissen, woran die Tiere gestorben sind.
Oft ist nicht offensichtlich, ob ein Seehund wirklich Hilfe benötigt.
Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein – Nationalparkverwaltung unterstützt die Bemühungen der NationalparkService gGmbH, die mobile Anwendung im Einklang mit § 11 Absatz 1 Landesbehindertengleichstellungsgesetz (LBGG) sowie den Anforderungen der Barrierefreiheit gemäß § 13 Absatz 3 LBGG barrierefrei zugänglich zu machen.
Diese Erklärung zur Barrierefreiheit gilt für die Robben.App.
Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen
Diese mobile Anwendung ist teilweise mit § 13 Absatz 3 LBGG vereinbar.
Nicht barrierefreie Bereiche
Die nachstehend aufgeführten Inhalte sind zurzeit nicht oder nur in Teilen barrierefrei. Wir streben an, die gesetzlichen Anforderungen für alle Bildschirmansichten zu erfüllen und arbeiten daran die hier beschriebenen Barrieren sukzessive abzubauen sowie alternative Lösungen für eine bessere Zugänglichkeit anbieten zu können.
In der App gibt es Icons und grafische Schaltflächen, die für blinde oder sehbehinderte Nutzer nicht eindeutig beschrieben werden. Ohne Alternativtexte oder Rollen können Screenreader diese Bedienelemente nicht sinnvoll vorlesen, was die Bedienung erschwert oder unmöglich macht. Auch Logos auf den HTML-Seiten (Impressum/Datenschutz) sind für Screenreader- Nutzer nicht zugänglich, da sie keine beschreibenden Texte haben.
Überschriften und Listen werden aktuell nur optisch hervorgehoben, sind aber für Screenreader nicht als solche erkennbar. Dadurch fehlt blinden Nutzern die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über die Struktur der Seite zu verschaffen oder gezielt zu bestimmten Abschnitten zu springen. Auch Listen werden nicht als solche ausgezeichnet, was die Orientierung erschwert.
Nach einem Seitenwechsel bleibt der Tastatur- oder Screenreader- Fokus in der unteren Navigationsleiste, statt auf das Hauptinhaltsfeld zu springen. Das führt dazu, dass Nutzer mit Hilfstechnologien mühsam zurück in den eigentlichen Inhalt navigieren müssen. Die Reihenfolge, in der Bedienelemente angesteuert werden, entspricht nicht immer der logischen oder visuellen Reihenfolge.
Die App ist aktuell nur im Hochformat (Portrait) nutzbar. Nutzer, die ihr Gerät aus ergonomischen oder technischen Gründen im Querformat (Landscape) verwenden möchten oder müssen, können die App nicht sinnvoll bedienen. Das schränkt insbesondere Menschen mit motorischen Einschränkungen oder speziellen Halterungen ein.
Einige Texte, Icons und Schaltflächen haben einen zu niedrigen Farbkontrast zum Hintergrund. Das erschwert insbesondere Menschen mit Sehschwäche das Erkennen und Lesen von Inhalten. Auch der Fokus-Rand ist oft nicht deutlich genug sichtbar.
Die Schriftgröße lässt sich nicht überall ausreichend vergrößern, und bei größeren Texten werden Inhalte teilweise abgeschnitten. Menschen mit Sehbehinderung können so wichtige Informationen verpassen oder die App nicht komfortabel nutzen.
Die HTML-Seiten für Impressum und Datenschutz müssen auf kleinen Bildschirmen horizontal gescrollt werden, was für viele Nutzer – insbesondere mit motorischen Einschränkungen – sehr unpraktisch ist. Inhalte können dadurch übersehen oder schwer erreicht werden.
Der Hero-Slider auf der Startseite startet automatisch und kann nicht angehalten werden. Für Nutzer mit Konzentrationsproblemen oder motorischen Einschränkungen ist es schwierig, sich auf die Inhalte zu konzentrieren oder die Kontrolle über die Animation zu behalten.
Slider und Kartenfunktionen sind aktuell nicht per Tastatur oder mit einfachen Finger-Gesten bedienbar. Das schließt Nutzer mit motorischen Einschränkungen oder ohne Touchscreen-Nutzung aus und erschwert die Bedienung erheblich.
Wenn der Marker auf der Karte verschoben wird, erhalten blinde Nutzer keine Rückmeldung über die neue Position. Außerdem gibt es keine alternative Möglichkeit, einen Fundort ohne Karte einzugeben, was die Nutzung für Screenreader-Nutzer unmöglich macht.
Einige Schaltflächen und Links sind für Screenreader nicht als solche erkennbar, und Registerkarten zeigen ihren aktiven Status nicht an. Das erschwert die Orientierung und Bedienung für Nutzer mit Hilfstechnologien.
Formulareingabefelder sind nur mit Platzhaltern beschriftet, die beim Ausfüllen verschwinden. Fehlermeldungen sind nicht eindeutig dem jeweiligen Feld zugeordnet. Das führt zu Unsicherheiten und Fehlern bei der Dateneingabe, besonders für Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Screenreader- Nutzer.
Zwei Social-Media-Links besitzen denselben Linktext, sodass Nutzer nicht erkennen können, wohin der Link führt. Das ist besonders für Screenreader- Nutzer verwirrend und erschwert die gezielte Navigation.
Die App berücksichtigt aktuell nicht die systemweiten Einstellungen für Dark Mode oder Schrift-Fettung. Nutzer, die auf kontrastreiche Darstellungen oder stärkere Schrift angewiesen sind, werden dadurch benachteiligt.
Besonders im “Helfen”-Bottom-Sheet kommt es zu deutlichen Verzögerungen bei der Nutzung mit Screenreader. Das erschwert die Bedienung und kann dazu fuhren, dass Nutzer die App nicht effektiv verwenden können.
Erstellung dieser Erklärung zur Barrierefreiheit
Diese Erklärung wurde am 24.06.2025 erstellt.
Die Aussagen bezüglich der Vereinbarkeit mit den Barrierefreiheitsanforderungen in dieser Erklärung beruhen auf einer Selbstbewertung.
Die Erklärung wurde zuletzt am 16.06.2025 überprüft.
Feedback und Kontaktangaben
Sie möchten uns bestehende Barrieren mitteilen oder Informationen zur Umsetzung der Barrierefreiheit erfragen? Für Ihr Feedback sowie alle weiteren Informationen sprechen Sie unsere verantwortlichen Kontaktpersonen an unter:
Für die NationalparkService gGmbH: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein Nationalparkverwaltung Schlossgarten 1 25832 Tönning Telefon: +49 4861 616-0 E-Mail:
Beschwerdeverfahren
Wenn auch nach Ihrem Feedback an den oben genannten Kontakt keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, können Sie sich an die Beschwerdestelle des Landes Schleswig-Holstein gemäß Landesbehindertengleichstellungsgesetz (LBGG) wenden. Die Beschwerdestelle hat die Aufgabe, Konflikte zum Thema Barrierefreiheit zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen in Schleswig-Holstein zu lösen. Dabei geht es nicht darum, Gewinner oder Verlierer zu finden. Vielmehr ist es das Ziel, mit Hilfe der Beschwerdestelle gemeinsam und außergerichtlich eine Lösung für ein Problem zu finden. Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos. Es muss kein Rechtsbeistand eingeschaltet werden.
Auf der Internetseite der Beschwerdestelle finden Sie alle Informationen zum Beschwerdeverfahren. Dort können Sie nachlesen, wie ein Beschwerdeverfahren abläuft.
Sie erreichen die Beschwerdestelle unter folgender Adresse:
Beschwerdestelle nach dem Behindertengleichstellungsgesetz bei der oder dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen.
Büroanschrift: Karolinenweg 1 24105 Kiel
Postanschrift: Postfach 7121 24171 Kiel
Telefon: +49 431 988 1612
E-Mail:
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