Niedersächsisches Wattenmeer

Herzlich Willkommen im Niedersächsischen Wattenmeer! Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1986 als Nationalpark geschützt. 1993 wurde es von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Mit der Anerkennung des deutsch-niederländischen Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe 2009 wurden schließlich die jahrelangen erfolgreichen Schutzbemühungen belohnt.
Strandwanderer auf Borkum
Eins werden mit der Natur im Nationalpark und Weltnaturerbe Wattenmeer
© Nationalparkverwaltung Nds. Wattenmeer / Jana Lacina

Ein Nationalpark ist ein Großschutzgebiet, das auf Grundlage des Naturschutzrechtes des Bundes und des jeweiligen Bundeslandes ausgewiesen und streng geschützt ist. In Deutschland gibt es 15 Nationalparks.

Ein Biosphärenreservat ist ein Gebiet, das in seiner natürlichen und kulturellen Ausprägung weltweit einzigartig ist und als Modellregion für die nachhaltige Entwicklung dient. Das Zusammenleben von Mensch und Natur soll hier beispielhaft entwickelt und erprobt werden. In Deutschland gibt es 15 Biosphärenreservate.

"Weltnaturerbe" schließlich bezeichnet eine weltweit einmalige Naturlandschaft. Neben dem Wattenmeer gibt es bisher nur zwei weitere Weltnaturerbestätten in Deutschland, die Grube Messel und die Alten Buchenwälder Deutschlands. Voraussetzung für die Anerkennung durch die UNESCO ist, dass das Gebiet durch nationales Recht wirkungsvoll geschützt ist. Ohne den Nationalpark gäbe es also kein Weltnaturerbe Wattenmeer.

Der größte Teil des Nationalparks ist auch Europäisches Schutzgebiet nach EG-Vogelschutzrichtlinie bzw. EU-Flora-Fauna-Habitatrichtlinie.

Seit 2005 ist der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zusammen mit anderen deutschen Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks unter der Dachmarke „Nationale Naturlandschaften“ vereint.