Welche Rolle spielen Wildtierkadaver für die Biodiversität der deutschen Nationalparke? Welche ersten Erkenntnisse gibt es zu dieser Frage und welches war der bisher größte untersuchte Tierkadaver im Forschungsprojekt „Aasökologie“?
110 Beiträge der Kategorie "Forschung"
Projekt KI-Nationalpark
Ein Pfosten, daran drei dunkle Kästchen. Was auf den ersten Blick nach obskurer Kunst wirken könnte, ist tatsächlich moderne Forschung. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer ist seit September 2025 Teil des Projekts „KI-Nationalpark“, einem bundesweiten Modellvorhaben.
Funde von Zweiflüglern (Diptera) während der 39. Tagung des ARBEITSKREISES DIPTERA auf Norderney (Niedersachsen) vom 21.–23. Juni 2024
Während des 39. Treffens des Arbeitskreises Diptera (AK DIPTERA) vom 21. bis 23. Juni 2024 wurden Dipteren auf der Wattenmeerinsel Norderney erfasst. Insgesamt konnten 496 Dipterenarten aus 61 Familien nachgewiesen werden. Cerodontha leptophallus PAPP, 2016 [Agromyzidae], Melanagromyza galegae WARRINGTON, 2019 [Agromyzidae], Drapetis bruscellensis GROOTAERT, 2016 [Hybotidae], Coenosia vibrissata COLLIN, 1953 [Muscidae] und Lispocephala rubricornis (ZETTERSTEDT, 1849) [Muscidae] werden hier neu für Deutschland gemeldet. Über die deutschen Erstnachweise einer Dolichopodidae und einer Chyromyidae, die ebenfalls im Rahmen der Jahrestagung des AK DIPTERA gesammelt wurden, ist an anderer Stelle bereitsberichtet worden. Zusätzliche 48 Arten sind Erstnachweise für Niedersachsen, und darüber hinaus werden 83 Arten erstmals für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gemeldet. Die Anzahl der für Norderney publizierten Dipteren erhöht sich mit dieser Arbeit von 313 auf 664.
KlimaSalzwiese: Welche Bedeutung hat die naturnahe Entwicklung von Salzwiesen für den natürlichen Klimaschutz?
Im ANK-Verbundprojekt KlimaSalzwiese ermitteln Forschende mithilfe spezieller Mess-Stationen in ausgewählten Salzwiesen im Hamburgischen Wattenmeer ihr Wissen über diesen Lebensraum als Kohlenstoff-Speicher.
KlimaWatt: Welche Bedeutung haben Wattböden für die langfristige Speicherung von Kohlenstoff?
Im ANK-Verbundprojekt KlimaWatt untersuchen Forschende die Potenziale von Wattböden sowie die Rolle von Plankton und Kleinstlebewesen für die Bindung von Kohlenstoff im Hamburgischen Wattenmeer.
Wattenmeertag 2025: Über den Deich hinaus
Unter dem Motto „Crossing the Dike“ kamen am Donnerstag, den 28. August, rund 150 internationale Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Naturschutz, Politik und Wirtschaft im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum in Wilhelmshaven zum Wattenmeertag 2025 zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen dem Wattenmeer und dem Land hinter den Deichen.
Pressefotos: Wattenmeertag 2025: Über den Deich hinaus
(Download per Rechtsklick auf das jeweilige Foto) Verwendung der Fotos mit Nennung der Bildquelle frei ausschließlich im Rahmen der Berichterstattung über das UNESCO-Weltnaturerbe, den Nationalpark und die Biosphärenregion Niedersächsisches Wattenmeer. Keine Weitergabe an Dritte, Belegexemplar erbeten. Fachleute diskutierten beim Wattenmeertage 2025 in Wilhelmshaven über die Wechselbeziehungen zwischen dem Wattenmeer und dem Land hinter den Deichen. […]
Forschungsstandort Wattenmeer
Gute Nachrichten aus dem Forschungsstandort Wattenmeer: Die Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit ihrem Standort „Senckenberg am Meer“ in Wilhelmshaven haben einen neuen Kooperationsvertrag geschlossen.
EKOWA-Projekt: Inwiefern ist das Wattenmeer ein Kohlenstoff-Safe?
Im Verbundprojekt „Ermittlung von Kohlenstoff-Festlegungs-Potenzialen im Wattenmeer“ (EKOWA) verbessern Forschende mithilfe spezieller Mess-Stationen im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer ihr Wissen über diesen Raum als Kohlenstoff-Speicher.
Über die Alpen und zurück
Im Forschungsprojekt „Unser Wattenmeervogel“ tracken Wissenschaftler*innen seit 2022 Säbelschnäbler. Einer hat nun mithilfe seiner Flugdaten einen ungewöhnlichen Zugweg verraten: Er bevorzugte Italien für seine Überwinterung – und ist nun zurück aus der Lagune von Venedig.








