Das Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer

Das Niedersächsische Wattenmeer wurde 1993 im Rahmen des UNESCO-Programms ‚Man and Biosphere' (MAB) als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Damit ist es eines von 15 Biosphärenreservaten in Deutschland und 564 weltweit.
Rind auf einer Weide mit Strandgrasnelke
Nachhaltige Landwirtschaft - ein Ziel des Biosphärenreservates
© Norbert Hecker / Nationalparkverwaltung

UNESCO-Biosphärenreservate sind Gebiete, in denen beispielhaft innovative Ansätze nachhaltiger Entwicklung erprobt und realisiert werden. Sie repräsentieren nicht nur einzigartige Naturlandschaften, sondern auch durch menschliche Nutzung geprägte Kulturlandschaften. Als 'Modellregionen für nachhaltige Entwicklung' gewinnen sie weltweit an Bedeutung.

Modellregion am Rande der Gezeiten

Das Biosphärenreservat Niedersächsisches Wattenmeer umfasst derzeit mit einer großen Kern- und Pflegezone das Gebiet des gleichnamigen Nationalparks. Eine Entwicklungszone, die gemäß den Kriterien der UNESCO 50 % des Gesamtgebietes umfasst, soll binnendeichs entstehen. Entscheidend dabei ist, dass die Bevölkerung die Planung, Bewirtschaftung und Gestaltung des Gebietes mitträgt.