75 Beiträge der Kategorie "Monitoring"

BioIV/ Klara Förderprojekt “Prädationsmanagment auf den Ostfriesischen Inseln”

Inseln sind wichtige Rückzugsräume für bodenbrütende Vogelarten, da diese natürlicherweise frei von Raubsäugern sind. Es wurde angenommen, dass die Teilpopulationen der Küstenvögel auf den Ostfriesischen Inseln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer die, unter anderem durch Prädation bedingten, Bestandsverluste auf dem Festland ausgleichen können.

Brutvögel unter Druck

Seit 1991 erfassen Expert*innen aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland die Situation der Brutvögel im Weltnaturerbe Wattenmeer und führen ihre Erkenntnisse zusammen. Der im Frühjahr neu erschienene Bericht des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats zeigt und analysiert die Brutvogeldaten aus 1991-2023.

Portrait eines braunen Vogelsmit spitzem, langen Schnabel. Sehr unscharf im Hintergrund: Wiese und Himmel.

15. Deutsches See- und Küstenvogelkolloquium

Erste Ankündigung („save the date“) für das 15. Deutsche See- und Küstenvogelkolloquium der AG Seevogelschutz vom 20. – 22. November 2026 in der Freien und Hansestadt Hamburg.

Zwergseeschwalbe am Himmel auf Futtersuche

40 Jahre der Natur auf der Spur

Wissenschaftliche Daten, Fakten und Hintergründe: Darum geht es im Nationalpark-Monitoring, also den Langzeituntersuchungen rund um das Schutzgebiet. Die vielfältigen Monitoringparameter hat die Nationalparkverwaltung mit ihren Partner*innen seit Bestehen des Nationalparks 1985 aufgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt.

Mnesch hockt im spärlich bewachsenen Sand vor Dünen mit Tasche, Block und Frischhaltebeutel.

Smart Park

Digitale Vernetzung und Ausbau des Monitorings, der Lenkung und Information von Besuchern im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Gruppe läuft vor der tief stehenden Sonne über eine nasse, spiegelnde Wattfläche.

Über die Alpen und zurück

Im Forschungsprojekt „Unser Wattenmeervogel“ tracken Wissenschaftler*innen seit 2022 Säbelschnäbler. Einer hat nun mithilfe seiner Flugdaten einen ungewöhnlichen Zugweg verraten: Er bevorzugte Italien für seine Überwinterung – und ist nun zurück aus der Lagune von Venedig.

Ein schwarz-weißer, schlanker Vogel mit langen Beinen und gebogenem langen Schnabel watet durchs Wasser.

Plastik in Vogelmägen

Für das „Eissturmvogel-Müll-Monitoring“ untersucht Dr. Nils Guse im Auftrag der drei deutschen Wattenmeerländer Eissturmvögel. Die Tendenz ist positiv: Die Plastikmüllmengen in den Eissturmvögeln gehen langsam zurück.

Grau-schwarzer Vogel mit weißem Kopf im Flug.

Ökosystem Wattenmeer

Umweltpraktikant Benjamin Klöppner und Bachelor-Student Fabian Schmittlein unterhalten sich in einer neuen Podcast-Folge "Watt aufs Ohr" über das Ökosystem Wattenmeer. Sie ist Kinderstube für viele Fische, auch für sogenannte Schlüsselarten wie den Wittling.

Wattlandschaft mit Schlick, gewundenem Priel, Vögeln im Schlick und Landzunge am Horrizont im Abendrot.

Monitoring und Forschung gehen Hand in Hand

Besonders Vogelliebhaber*innen kamen auf der diesjährigen Tagung „Monitoring im Nationalpark Wattenmeer“ in Flintbek auf ihre Kosten. Fachleute aus dem ganzen Land stellten ihre Ergebnisse und daraus resultierende Forschung im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR) vor – vom Regenpfeifer über die Brandgans bis zur Möwe.

Zwei Menschen vor einer Präsentationswandmit Nonnengänsen.

5 Jahre FishNet-Projekt und Benthosmonitoring

Während der zehnten Ausfahrt für das FishNet-Projekt stieß das Forschungsteam auf Seespinnen, Seestichlinge und viele andere spannende Arten. An Bord des Forschungskutters Senckenberg sammelten die Mitglieder elf Tage lang Daten zu den benthischen Lebensräumen im Sublitoral des Nationalparks, also zu den Lebensräumen des ständig mit Wasser bedeckten Meeresbodens.

Taschenkrebs mit großen Scheren schaut auf einem Messtisch in die Kamera.