37 Beiträge der Kategorie "Monitoring"

Bericht Gebietsfremde Arten (Neobiota)

Seit 2009 finden in deutschen Küstengewässern jährlich spezifische Neobiota Monitoring Untersuchungen statt. Neben einer Schnellerfassungsmethode (Rapid Assessment Surveys) kommen dabei seit 2016 Besiedlungsplatten (settlement panels) zum Einsatz. Der vorliegende Bericht befasst sich mit Untersuchungen durch Besiedlungsplatten in vier schleswig-holsteinischen Häfen: List/Sylt und Hörnum/Sylt sowie den Häfen von Büsum und Brunsbüttel in 2019. An diesen Stationen wurden jeweils drei Einheiten à drei Platten ausgebracht, d.h. es wurden 12 Einheiten und 36 Platten bearbeitet.

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Alien Species

Alien Species, das sind keine Besucher von fremden Galaxien, es sind gebietsfremde Arten, die durch menschlichen Einfluss beabsichtigt oder unbeabsichtigt in das Wattenmeer eingebracht wurden. Ein Teil dieser Arten schafft es sich im Meer zu etablieren.

Amerikansche Schwertmuscheln

Themenjahr 2021

Das schleswig-holsteinische Wattenmeer steht bei Wissenschaftler:innen seit Langem im Fokus. Viele Phänomene wurden von hiesigen Forschungsinstitutionen erstmals entdeckt oder beschrieben. So wurde der aus dem Biologieunterricht bekannte ökologische Begriff der Lebensgemeinschaft „Biozönose“ bereits im vorletzten Jahrhundert bei uns im Wattenmeer entwickelt.

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Seegras: Gute Nachrichten aus dem Nationalpark

Seegraswiesen sind ein bedeutender Lebensraum im Ökosystem Wattenmeer: Sie festigen die Feinsedimente, sind Kinderstube unter anderem für Jungfische, eine wichtige Nahrungsquelle für Ringelgänse und werden zudem als potenzieller CO2-Speicher diskutiert.

Blick auf die Seegraswiesen nahe Hallig Gröde
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Schulklasse forscht an Seegras im Nationalpark Wattenmeer

Seegrasdichte, Artenspektrum, Sedimente, Transekte, Kartierpunkte, Tablet, GIS, Fernerkundung, Gummistiefel – mit diesen Begriffen und Utensilien kennen sich 20 Schüler:innen des Gymnasiums Heide-Ost seit Kurzem bestens aus.

Jugendliche kartieren Seegras im Watt vor Föhr
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Artenvielfalt an der Leybucht: Trotz Regen und Sturm interessante Funde

Zum 15. Mal trafen sich Expert:innen zur Erfassung des Arteninventars in einem ausgewählten Wattenmeer-Bereich. Trotz widriger Wetterverhältnisse wurden etwa 350 Arten entdeckt.

Sumpfohreule. Foto: Walter Wimmer

World Ranger Day

Nationalpark-Ranger sind bei jedem Wetter draußen - hier Simon Potthast bei der winterlichen Wasservogelzählung.

Nationalpark-Ranger Simon Potthast bei der winterlichen Vogelzählung
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Eiderente: Fast die Hälfte des deutschen Bestandes brütet auf den Hamburger Inseln Scharhörn und Nigehörn

In Hamburgs Nationalpark fühlt die Eiderente sich besonders wohl. Die diesjährige Nesterfassung ergab einen Rekordwert von 490 Brutpaaren für die Inseln Scharhörn und Nigehörn. Das entspricht aktuell fast der Hälfte des deutschen Brutbestandes. In Deutschland brütet die Eiderente vor allem an den Küsten, 95 Prozent des Brutbestandes findet sich am Wattenmeer ein.

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Rekord!

Nach immer neuen Rekordzahlen bei den Kegelrobben auf der Helgoländer Düne gibt es in diesem Jahr auch bei den tierischen „Kollegen“ im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer eine Höchstmarke zu melden.

Kegelrobben auf dem Jungnamensand

Brutvogel-Bericht bestätigt rückläufige Trends

Im internationalen Wattenmeer werden seit 1991 die Brutbestände von See- und Küstenvögeln erfasst. Der Ende 2020 erschienene Fortschrittsbericht der trilateralen Brutvogel-Experten-Gruppe bestätigt weitgehend den negativen Gesamttrend früherer Auswertungen. Insgesamt konnten für 18 von 32 Arten (56%) seit 1991 stark rückläufige Trends beobachtet werden.

Austernfischer im Flug Thorsten Krüger