394 Beiträge der Kategorie "Tiere"

BioIV/ Klara Förderprojekt “Prädationsmanagment auf den Ostfriesischen Inseln”

Inseln sind wichtige Rückzugsräume für bodenbrütende Vogelarten, da diese natürlicherweise frei von Raubsäugern sind. Es wurde angenommen, dass die Teilpopulationen der Küstenvögel auf den Ostfriesischen Inseln im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer die, unter anderem durch Prädation bedingten, Bestandsverluste auf dem Festland ausgleichen können.

Störungen können Heuler mutterlos machen

In den drei Wattenmeer-Nationalparken beginnt die Zeit des Nachwuchses bei den Seehunden. Die Hauptgeburtszeit liegt zwischen Anfang Juni und Mitte Juli. Jedes Jahr werden im deutschen Wattenmeer mehr als 7.000 Seehunde geboren. Einige hundert Jungtiere werden mutterlos aufgefunden und in den Seehundstationen Friedrichskoog und Norddeich aufgezogen, bevor sie wieder ausgewildert werden.

Ein junger Seehund mit silbernen Fell und großen Augen schaut ins Bild.

Pressefoto: Heuler

Das Foto darf in Verbindung mit einer Berichterstattung über Heuler im Nationalpark Wattenmeer und unter Angabe der Bildquelle "Martin Stock / LKN.SH" veröffentlicht werden.

Ein junger Seehund liegt auf einer weitläufigen Sandbank

Kegelrobben – eine Erfolgsgeschichte des Natur- und Artenschutzes

Die Kegelrobbe, das größte Raubtier in Mitteleuropa, ist zurück im niedersächsischen Wattenmeer – und die Population steigt immer mehr an. Jetzt haben die Kegelrobben an der Küste weiteren Zuwachs bekommen: Am heutigen Samstag wurden im Beisein von Umweltminister Christian Meyer zwei in der Seehundstation Norddeich aufgezogene Kegelrobben am Strand der Insel Juist in ihren natürlichen Lebensraum entlassen.

Seehase

Eierlegender Hase

Hingebungsvoller Vater

Der Seehase, ist ein in vielerlei Hinsicht besonderer Fisch, der zum Laichen in den Nationalpark Wattenmeer kommt.

Grauer Fisch in Seegras.

Untermieter in Austernbänken

Einst waren Miesmuscheln die Baumeister des Watts. Jetzt sind sie im trockenfallenden Bereich meist nur noch Untermieter der Pazifischen Austern.

Austerklumpen festgewachsen auf einem Stein - an ihm klebt eine kleine Miesmuschel.

Wattschnecke

Putzender Winzling

Wattschnecken gehören mit einer Größe von etwa 5 Millimetern zu den kleinsten Schnecken im Wattenmeer. Gleichzeitig sind sie extrem häufig, vor allem im Schlickwatt, wo sie mit vielen Zehntausenden Individuen pro Quadratmeter vorkommen können.

Eine große Schnecke im Sand - auf ihr sitzen winzig kleine Schnecken.

Die Küstenseeschwalbe – Weltenbummlerin zwischen den Polen

Ein wissenschaftliches Symposium brachte 70 Fachleute aus Vogelforschung, Naturschutz und Umweltbildung zusammen, um sich eingehend mit der Biologie und Bestandssituation des Titelvogels der diesjährigen 18. Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer zu befassen.

Zäune am Strand?

Zum Schutz von Strandbrütern richten die Verbände aktuell wieder sogenannte Strandinseln oder auch eingezäunte Salzwiesen-Abschnitte ein. Vögel wie die vom Aussterben bedrohten See- und Sandregenpfeifer sowie Zwerg- oder Lachseeschwalben sind hier besser vor Störungen, Trittschäden und/oder Fressfeinden geschützt.

Ein Elektrozaun trennt den offenen Sandstrand von dem spärlich bewachsenen Teil der Vordünen. Menschen stellen den Zaun auf - im Hintergrund Stelzenhäuser.

Brutvögel unter Druck

Seit 1991 erfassen Expert*innen aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland die Situation der Brutvögel im Weltnaturerbe Wattenmeer und führen ihre Erkenntnisse zusammen. Der im Frühjahr neu erschienene Bericht des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats zeigt und analysiert die Brutvogeldaten aus 1991-2023.

Portrait eines braunen Vogelsmit spitzem, langen Schnabel. Sehr unscharf im Hintergrund: Wiese und Himmel.