Forschung

Die Erforschung des Wattenmeeres liefert wichtige Grundlagen für die Arbeit der Nationalpark­­verwaltungen. Die Forschungsergebnisse ermöglichen Aussagen über den aktuellen Zustand des Ökosystems.

Forschung im Wattenmeer

© Christiane Gätje / LKN.SH

Forschungsprojekte

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Integrierte Territoriale Investitionen Westküste

Im Rahmen der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein ein Sonderförderprogramm Integrierte Territoriale Investitionen Westküste (ITI) ausgelobt worden.

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SAMOWatt

Flächendeckende Informationen vom Wattenmeer aus Fernerkundungsdaten zu generieren, bekommt durch eine Reihe von Richtlinien und Gesetzen zusehends größere Bedeutung. Richtlinien wie Wasserrahmenrichtlinie, FFH Richtlinie, Meeresstrategierichtlinie oder Anforderungen aus dem Status als Weltnaturerbe erfordern Informationen über die Morphologie, Lebensräume und ihre Prozesse. Das EU-Papier „Meereskenntnisse 2020“ erkennt das Potential und benennt ausdrücklich das Copernicus-Programm, um die […]

Eine Wissenschaftlerin ermittelt Sedimentfarben JKohlus-LKN-SH
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RichWPS Environment

Geodaten gewinnen zunehmend an Bedeutung, für die öffentliche Verwaltung genauso wie für die Informationswirtschaft. Damit Geodaten aber ihre Rolle als „Plankton“ in einer reichen und gesunden „Informationsnahrungskette“ gut spielen können und damit eine lebendige Informationswirtschaft erzeugen, braucht es gute technische Grundlagen und breite Akzeptanz für Web-Dienste zur effizienten und verteilten Verarbeitung in Web-basierten informationslogistischen Wertschöpfungsketten. […]

Luftbild vom Watt. Foto: M. Stock / LKN-SH
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MINOS

Mit den Forschungsprojekten MINOS und MINOS+ wurde von 2002 bis 2009 untersucht, welche Auswirkungen Windkraftanlagen im Offshore-Bereich auf Meeressäuger und Seevögel in Nord- und Ostsee haben können.

Offshore-Windkraftanlagen. Foto Stock/LKN-SH
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BASSIA

Im Forschungsprojekt BASSIA wurden von 2008 bis 2012 Biodiversität, Management und Ökosystemfunktionen von Salzmarschen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer untersucht.

Forschungsteam in der Salzwiese. Foto Stock/LKN-SH
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Brutbestand der Kornweihen stark gefährdet

Kornweihen brüten in ganz Deutschland nur noch in den weitläufigen, weitgehend ungestörten Dünenlandschaften der Ostfriesischen Inseln regelmäßig. Doch seit Anfang der 2000er Jahre ist der Brutbestand von Kornweihen im Nationalpark massiv eingebrochen und steht vor dem Erlöschen. Ein langfristiges Projekt zur Erforschung der Ursachen wurde 2018 abgeschlossen.

Männliche Kornweihe im Flug. Foto: Jochen Dierschke